Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1938



Am 25. Januar sind wie in ganz Mitteleuropa Polarlichter am Himmel zu sehen

Um den 28. Jänner fegt ein schwerer Sturm über das Ober- und Ostallgäu hinweg. Auch im Außerfern werden einige Sturmschäden gemeldet

Am 17. Februar gehen schwere Schneefälle über dem Außerfern nieder. Das Tannheimer Tal ist für mehrere Tage nicht erreichbar

Die Fiderepasshütte wird errichtet, trägt zunächst aber den Namen 'Hermann-Schertl-Haus'

Am 13. März wird Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen

Mitte Juni gehen starke Unwetter über dem Außerfern nieder. Das Lechtal ist für einige Tage nicht erreichbar, wird dann aber mit Hilfe einer Notbrücke wieder für den Verkehr zugänglich gemacht. Das Schwarzwassertal bleibt hingegen für längere Zeit von der Umwelt abgeschnitten. Etwa 600 Stück Rinder und mehr als 1000 Schafe sind von der Hochwasserkatastrophe betroffen

Das Schulhaus von Kaisers wird am 22. Juni von einem Blitz getroffen, woraufhin das Gebäude Feuer fängt und schließlich gänzlich vernichtet wird

Die Straße von Reutte durch das Lechtal bis nach Steeg wird entstaubt (geteert?)


collections_bookmark  Detailinformationen und weitere Ereignisse des Jahres 1938

Im Raum Reutte und Breitenwang rotten sich nach 'dem Anschluss' die radikalisierten Nationalsozialisten zusammen und begehen eine Pogromnacht. Es kommt dabei zu ersten Gewalttaten gegen jüdische Mitbürger

Die stillgelegten Bergbaubetriebe wecken neue Hoffnungen auf Gewinne
bergbau dirstentritt tegestal silberleithen vorkommen wirtschaftlich erfolg abbau
aus: Innsbrucker Nachrichten, 28. März 1938



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