Sonntag - 26. Mai 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1926



Ein von Garmisch kommender Zug entgleist am 7. April bei Griesen. Ein vermeintlicher technischer Defekt veranlasste den Lokführer sich weit aus dem Fenster zu lehnen, wobei der das Gleichgewicht verlor und aus dem fahrenden Zug stürzte. Der somit führerlose Zug sprang in Folge aus den Geleisen

Die Zugspitzbahn bei Ehrwald wird feierlich eröffnet

Am 14. Juni besucht Bundespräsident Dr. Hainisch das Außerfern. Er macht Station in Ehrwald und besichtigt die neu errichtete Zugspitzbahn. Danach reist er über Kreckelmoos und Vils weiter.
Am 15. Juni gelangt er nach Holzgau um dort eine Delegation von Rinderzüchtern zu treffen und die Produktion von Käse in der örtlichen Sennerei zu inspizieren

Die Lechbrücke zwischen Lechaschau und Reutte wird neu errichtet

Am 15. Juli gehen in den Morgenstunden schwere Wolkenbrüche über dem Reuttener Talkessel nieder. Der Laimbach tritt über die Ufer und reißt die Brücke der Bundesstraße mit sich, wodurch der Verkehr nach dem Lech- und Tannheimer Tal vorübergehend unterbrochen wird. Die Felder am angrenzenden Ortsteil 'Platten' werden überschwemmt und vermurt. Bei Ehrwald wird die Straße und die Bahnstrecke unter einer Mure begraben

Ende des Jahres wird ein weiteres Bergbahnprojekt im Zugspitzgebiet vorgestellt. Eine Bahn soll von Ehrwald hinauf zum idyllisch gelegenen Seebensee gebaut werden um das Gebiet um die Coburger Hütte und dem Drachensee leichter zugänglich zu machen

Am 3. Dezember wird in Lechaschau ein junger Mann bei einem Schusswechsel getötet


collections_bookmark  Detailinformationen und weitere Ereignisse des Jahres 1926

Der alte, hölzerne Bau der Lechbrücke ist den Anforderungen des Autoverkehrs nicht mehr gewachsen. Zuletzt mussten die Passagiere der schweren Postautos sogar eine Zeit lang die Brücke zu Fuß überqueren.



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