Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1917



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die Wehrmann-Wappensäule (Nagelsäule)
in Reutte
Die zu Reutte gehörende Hirschfängalpe wird durch eine Lawine zerstört

Im Mai spricht der Füssener Bürgermeister beim Staatsministerium in München vor. Er will den Anschluss des Außerferns an den Bezirk Füssen in die Wege leiten, erhält jedoch eine Absage

Im August kommen erste Beschwerden über das Strecken der jeweiligen Mehlrationen auf. Meist lässt der Dorfvorsteher selbst diese Streckungen durchführen. Generell ist die Not in den Haushalten groß und so herrscht der Hunger in den kriegsgebeutelten Gemeinden. Von Seite der Bezirkshauptmannschaft wird eine Weisung bezüglich der richtigen Verteilung von Lebensmitteln heraus gegeben. Kinder, Alte, Schwangere und Stillende werden dabei bevorzugt behandelt

In Oberpinswang fällt das Haus des Greatler (Hausname) den Flammen zum Opfer

Am 26. August wird die Wehrmann-Wappensäule - auch als Nagelsäule bekannt - in Reutte feierlich eingeweiht. Jeder eingeschlagene Nagel verpflichtet dazu, eine Spende an die Notleidenden des Kriegs abzugeben

Die Versorgung mit Milch, Butter und Fett bricht ein, der Hunger wird immer drückender

Am Freitag, dem 21. September steigen um 8 Uhr früh über Kög bei Reutte Rauchsäulen in den Himmel. Die Alarmierung der Feuerwehr und der Bevölkerung funktioniert jedoch nicht wie gewohnt, da die Kirchenglocken für Kriegszwecke eingezogen wurden.
Als die Flammen schon weithin sichtbar waren, rückte auch endlich die Feuerwehr am Brandplatz an. Das Doppelhaus des Jakob Jäger und des Friedrich Schennach brannte zu diesem Zeitpunkt schon lichterloh, jedoch konnte die Wehr nun das Feuer auf dieses Gebäude beschränken





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