Samstag - 20. Juli 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1909



Anfang des Jahres nimmt die Firma Georg Schretter die Drahtseilbahn vom Falltal zum Zementwerk in Vils in Betrieb

Beim Holztransport wurde am 13. Jänner ein Bauer von Kaisers von einer Lawine verschüttet und getötet

Am 14. Mai wird durch eine Kommission um Auskunft angesucht, wie man mit den durch die Holztrift und Verklausungen verursachten 'Verheerungen' am Lech weiter verfahren soll. Eine Fläche von rund 1800 Hektar wurde dabei den Angaben zufolge in eine Schotter- und Steinwüste verwandelt - es resultierte daraus eine groß angelegte Lech-Regulierung

Am 6. Juni wird in Reutte eine Jahrhundertfeier zum Gedenken an das Jahr 1809 veranstaltet, welche sich über mehrere Tage hinzieht und in der Enthüllung eines Denkmals "vor dem neuen Schulhaus" gipfelt

Der Plansee wird durch einen künstlich angelegten Kanal mit dem Heiterwanger See verbunden. Im selben Jahr erhält der Plansee auch sein erstes Dampfschiff

Der Bau der 'neuen' Gaichtpassstrasse wird begonnen

In Tannheim wird am 15. August die Jahrhundertfeier anlässlich des Heldenjahres 1809 begangen. Am Dorfplatz wird dabei das Freiheitskämpferdenkmal von dem Künstler Öfner enthüllt, welches einen mit ausgebreiteten Schwingen auf einem Fels sitzenden Adler zeigt. Um kurz vor 10 Uhr trifft dann der Ehrengast des Tages ein - Erzherzog Eugen von Österreich

Die ersten Postomnibusse verkehren im Sommer zwischen Imst und Reutte

Ein deutscher Fabrikant erörtert das Projekt, den Talkessel bei Lermoos in einen See zu verwandeln um die Wasserkraft in elektrische Energie zu verwandeln

Am 31. Oktober treffen am Schrofenpass zwei Wilderer aus Warth auf bayerische Jagdaufseher. Einer der Wilderer trägt gerade seine Jagdbeute, welche sie auf bayerischem Gebiet geschossen hatten, auf den Schultern heimwärts zu als ein Schuss ihn tödlich trifft


collections_bookmark  Detailinformationen und weitere Ereignisse des Jahres 1909

Am 25. Juli kommt es nach einem Waldfest des Militär-, Veteranen- und Reservisten-Vereins "am Leimbach" zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen jungen Burschen. Als der Vereinsvorstand Heinrich Kerle den Streit schlichten will, rammt ihm ein junger Tscheche ein Messer in den Hals. Der Schwerverletzte wird in das nächste Haus verbracht und durch zwei Ärzte versorgt. Der Täter gestand im Anschluss vor der Gendarmerie die Tat, betonte jedoch, dass ihn sein Vergehen nicht reue. Inzwischen hatte sich eine wütende Volksmenge versammelt, welche sich über die grauenhafte Tat empörte und den Täter sofort zur Verantwortung ziehen wollte



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