Dienstag - 17. Sep. 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1908



Am 23. Mai brennt im Schattwalder Ortsteil Kappl die Schmiede des F. Braito nieder

Ebenfalls am 23. Mai kommt es zu einem Brand in Unterletzen, wobei ein Bauernanwesen samt Stadl des Johann Beirer ein Raub der Flammen wird

Unwetter die ganze Woche über bis zum Pfingstsamstag (7. Juni): unwetterartige Regenfälle und Hagelschlag ziehen über weite Teile des Außerferns, einzelne Straßenzüge sind unterbrochen, der Hahlebach vermurt den Musauer Ortsteil Roßschläg

Am 12. Juni brennt die Mühle (Hennenmühle) im Ortskern von Tannheim. Die Wehren von Zöblen, Schattwald und Grän eilen zu Hilfe und können den Ort vor dem Schlimmsten bewahren. Einer der Feuerwehrmänner verletzt sich jedoch auf Grund eines Sturzes schwer

Am 7. August verstirbt der aus Holzgau stammende Heimatforscher Christian Schneller in Rovereto

Auch am 5. September ziehen wieder enorme Regenschauer über das Tannheimer Tal und den nördlichen Teil des Bezirkes und wieder gibt es Vermurungen und Hochwasserschäden zu beklagen

Im Krottental, einem kleinen Seitental des Birkentals, gerät am 12. November eine Fläche von rund 350 ha (ca. 500 Fußballfelder) in Brand. Da die Brandfläche sich recht weit oben am Berg befindet, sind die Löscharbeiten dementsprechend schwierig und die Feuer fressen sich durch die Waldflächen und zerstören dabei auch die Telegraphenleitung

Mitte Oktober scheinen die finanziellen Fragen zur Mittenwaldbahn weitestgehend geklärt. Zur projektierten Fernbahn gibt es Unstimmigkeiten über den Verlauf der Bahntrasse entlang dem Lermooser Moos, da sich die Gemeinde Biberwier in wesentlichen Punkten benachteiligt sieht


collections_bookmark  Detailinformationen und weitere Ereignisse des Jahres 1908

"Im Jahr 1908 suchte ein wandernder Tischlergeselle Arbeit in der Tischlerei in Stanzach. Er arbeitete nicht schlecht, bis der Meister entdeckte, dass er Möbelstücke als Rednertribüne zweckentfremdete und aufhetzerische Reden führte. Der Meister gab ihm einen strengen Verweis, worauf er aber bald den Betrieb verließ. Die Episode wäre längst in Vergessenheit geraten, wenn Ambros Fuchs nicht nach Jahrzehnten sein Bild in der Zeitung wiederentdeckt hätte. Er verglich die noch vorhandenen Arbeitspapiere und stellte fest: Es war Walter Ernst Paul Ulbricht (* 30. Juni 1893 in Leipzig; † 1. August 1973 in Groß Dölln), in den Jahren von 1949 an bis zu seiner Entmachtung 1971 der bedeutendste Politiker der Deutschen Demokratischen Republik."



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