Dienstag - 12. Nov. 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1907



Am 12. Januar wird im Abgeordnetenhaus der Antrag auf Errichtung der Fernbahn abgewiesen, eine Subventionierung der Bahnstrecke Reutte-Ehrwald-Garmisch jedoch bewilligt

Aus Ehrwald wird am 2. Februar eine Schneehöhe von 3,65 Metern gemeldet. Bei Zöblen werden von einer Lawine 15 gefüllte Heustadel zerstört

Am 12. März tobt ein heftiger Schneesturm über dem Außerfern. Die Zugänge zu mehreren Seitentälern sind nicht mehr passierbar und ihre Bewohner eingeschlossen

Im Zuge einer Ausrückung der Bichlbacher Musikkapelle berichtet am 1. Mai der Chronist: "...die Zäune standen so tief im verharschten Schnee, dass die Musikanten ungehindert darüber marschieren konnten..."

Am 22. Mai wird mit dem 'Ausstecken' der neuen Bahntrasse zwischen Griesen und Reutte begonnen. Je zwei Arbeitertrupps arbeiten sich von genannten Punkten an aufeinander zu und sollen sich dann in Lähn treffen

Auch ein Bahnprojekt mittels einer Schmalspurbahn zum Gipfel der Zugspitze wird nun angedacht. Schon bald folgen Auseinandersetzungen zwischen den Zugspitzgemeinden Ehrwald und Garmisch-Partenkirchen

Die im Jahr zuvor gegründete Alpenvereinssektion Holzgau des Österreichischen Alpenvereins hat eine Schutzhütte an der Lechtaler Wetterspitze errichtet. Später wird man diese Schutzhütte als Simmshütte kennen

Eine Steiganlage zum Thaneller wird in Planung gestellt, vorerst fehlen aber die finanziellen Mittel. Erst 1908 unternahm Werner Riezler die notwendigen Arbeiten um den Steig schaffen zu können. Er organisiert Arbeiter, besorgte das Material und erledigte die Markierung. Ende September 1908 erfolgte schließlich die Fertigstellung





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