Mittwoch - 18. Sep. 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1724



Wieder ruft der Brandalarm in Reutte zu einem Großbrand

Auf Island explodiert am 17. Mai erstmals der Vulkan Krafla, die Eruptionen werden sich noch bis 1729 fortsetzen

Am 22. Mai erregt eine totale Sonnenfinsternis die Gemüter

Ein Weidestreit bezüglich dem Salober wird Ende August per Dekret zwischen denen von Füssen und der Gemeinde Vils beigelegt


collections_bookmark  Detailinformationen und weitere Ereignisse des Jahres 1724

Die Gemeinde Stanzach richtet ein Bittgesuch um Aussteckung eines neuen Grundes an die Oberbehörden, da der Lech vom "Feldelein" viel Grund vernichtet hat und keine Hoffnung mehr bestehe, die "verschwembten Güeter" wiederum nutzbar zu machen. Überdies sei die Gemeinde durch die Kriegs- und Durchzugskosten der kurbayerischen Invasion gänzlich verarmt, weshalb ihr die Extraordinarsteuern auf etliche Jahre ausgesetzt wurden. Die Armut sei auch deshalb entstanden, weil sich beim Maurerhandwerk im Ausland wegen zu großen Überlaufs nichts mehr verdienen lasse. Da sich die Bevölkerung in Stanzach in den letzten hundert Jahren sehr vermehrt habe und von dem ohnedies geringen Feldbau viel vernichtet wurde, wird um Erweiterung des kleinen Feldes bzw. um eine neue Aussteckung ersucht. Zu diesem Zweck sollte der Gemeindegrund am Dorf und Feldele von der Au abgesetzt, ausgesteckt, eingezäunt, gerodet und geteilt werden, ohne dass dadurch dem Holz- und Wildwuchs geschadet werde. Das überständige Holz könnte zur Einzäunung und zur Reparatur der Gemeindearche am Lech verwendet werden. Schließlich sollte diese Aussteckung auch als Anerkennung für die Verdienste bei der Wiedereroberung der Feste Ehrenberg gewährt werden. So könnte sich Stanzach wieder selbst ernähren und die erforderlichen Landschaftssteuern leichter erfüllen



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