Sonntag - 17. Nov. 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1552



Am 6. April kommt Kaiser Karl V. in das Außerfern. Als er aber erfährt, dass Kurfürst Moritz von Sachsen als Anführer einer protestantischen Streitmacht gegen Ehrenberg vorrückt, kehrt er sofort nach Innsbruck zurück

Moritz von Sachsen besetzt ein weiteres Mal Füssen und schlägt sich bei der Wehranlage am Kniepass durch. Die nun ungeschützte kaiserliche Hauptstreitmacht im Kessel von Reutte wird frontal angegriffen und erleidet eine verheerende Niederlage.
Zeitgenössischen Angaben zufolge dürfte es bei diesem Angriff etwa 1200 Tote und über 5000 Gefangene gegeben haben

Ein einheimischer Verräter führt einen Teil der Truppen des Moritz von Sachsen hinter die Ehrenberger Klause. Durch einen Überraschungsangriff von beiden Seiten wird die Klause schnell von feindlichen Einheiten eingenommen

Moritz von Sachsen zieht nach Innsbruck weiter um dort den Kaiser gefangen zu nehmen, der ist zu diesem Zeitpunkt allerdings schon über den Brenner geflohen. Daraufhin ziehen Moritz' Truppen - vermutlich da sie ihr Primärziel nicht erreicht haben - mordend und brandschatzen durch die Täler, verwüsten Kirchen (Breitenwang) und hinterlassen ein Bild des Grauens. Viele der verängstigten Anwohner sind vor der Gefahr in die Wälder geflüchtet und dabei zum Teil gar verhungert. Alle Orte entlang der Fernpassstrecke werden dabei zum größten Teil zerstört

Die Tiroler versuchen die Stadt Füssen im Tauschweg vom Hochstift Augsburg zu erhalten um dort eine Grenzfestung für 3000 Mann auszubauen, als Sperrfestung direkt am Eingang in die Alpen

Graf Hug von Montfort zieht am 4. August mit 30 Fähnlein Fußvolk (etwa 10000 bis 12000 Mann) von Kempten kommend über Nesselwang durch Reutte und weiter nach Innsbruck





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