Freitag - 19. Juli 2019


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Die Zeitleiste - Außerferner Chronik


Was war los im Außerfern im Jahr 1552



Am 6. April kommt Kaiser Karl V. in das Außerfern. Als er aber erfährt, dass Kurfürst Moritz von Sachsen als Anführer einer protestantischen Streitmacht gegen Ehrenberg vorrückt, kehrt er sofort nach Innsbruck zurück

Moritz von Sachsen besetzt ein weiteres Mal Füssen und schlägt sich bei der Wehranlage am Kniepass durch. Die nun ungeschützte kaiserliche Hauptstreitmacht im Kessel von Reutte wird frontal angegriffen und erleidet eine verheerende Niederlage.
Zeitgenössischen Angaben zufolge dürfte es bei diesem Angriff etwa 1200 Tote und über 5000 Gefangene gegeben haben

Ein einheimischer Verräter führte einen Teil der Truppen des Moritz von Sachsen hinter die Ehrenberger Klause. Durch einen Überraschungsangriff von beiden Seiten wurde die Klause schnell von feindlichen Einheiten eingenommen

Moritz von Sachsen zog nach Innsbruck weiter um dort den Kaiser gefangen zu nehmen, der war allerdings schon über den Brenner geflohen. Daraufhin zogen Moritz' Truppen - vermutlich da sie ihr Primärziel nicht erreicht hatten - mordend und brandschatzen durch die Täler, verwüsteten Kirchen (Breitenwang) und hinterließen ein Bild des Grauens. Viele der verängstigten Anwohner waren vor der Gefahr in die Wälder geflüchtet und sind dabei zum Teil sogar verhungert

Die Tiroler versuchen die Stadt Füssen im Tauschweg vom Hochstift Augsburg zu erhalten um dort eine Grenzfestung für 3000 Mann auszubauen, als Sperrfestung direkt am Eingang in die Alpen





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