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Torf und Torfabbau

Torfstecherei




Durch den Bergbau sind sämtliche Holzreserven in der Region erschöpft und die Nutzung der Wälder führt immer häufiger zu Streitigkeiten über die Rechte. Da gelangt am 27. Februar 1575 die Kunde an Erzherzog Ferdinand, dass der Johann Mathias Stambler und der Daniel Hochstetter einen Weg gefunden hätten, die Holzexzesse und den Waldfrevel endgültig abstellen zu können.

"...die überflüssige Verschwendung der Wälder und Gehölze in den ober- und vorderösterreichischen Landen und den daraus entstehenden immer grössern Mangel an Brennholz, in Folge dessen viel junges Holz, welches zu Bau- und Zimmerholz gezogen werden könnte, frühzeitig geschlagen und zu Brennholz verbraucht werden müsse, zu unwiderbringlichem Schaden von Land und Leuten und der Jagden... [...] ...sie hätten deswegen einen Stoff erfunden, den sie aus der Erde zu graben gesonnen wären, und selben so zu präparieren wüssten, dass er zum Brennen grösserer und kleinerer Feuer gar nützlich wäre, wodurch eine grosse Ersparung an Holz erzweckt werden könnte..."

Sie baten deswegen den Erzherzog um Erlaubnis, diesen Stoff suchen, ergraben, aufbereiten und auch verkaufen zu dürfen. Mit der Auflage, dass sie seine Salzsieden, Berg- und Schmelzwerke zuerst mit dem neuen Brennstoff zu einem vertretbaren Preis beliefern würde, bewilligte der Regent dieses Ansuchen.





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