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Ehrwald - Gaistal 0

Pestkapelle



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Die Kapelle entstand nach der Volkssage daher an diesem Ort, da die Ehrwalder einen Bittgang zum Gnadenort Seefeld unternehmen wollten. Als die Leutascher allerdings davon erfuhren, eilten sie zu der Gemeindegrenze nahe der Feldernalm und verwehrten den Zutritt mit Waffengewalt.



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Innsbrucker Nachrichten vom 26. September 1936, S. 8
"...es wäre bald zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen, wenn nicht der Seelsorger von Ehrwald seine Pfarrkinder zur Umkehr bewogen hätte. An dieser Stelle erbauten dann die Ehrwalder die durch die Erzählung unseres heimatlichen Schriftstellers Praxmarer „Die Pestkapelle im Gaistale" berühmt gewordene Kapelle. Die vorerwähnte Begebenheit zwischen Ehrwaldern und Leutaschern ist durch ein altes Bild in der Pestkapelle dargestellt. Das Heiligtum ist 1929 über Anregung des Vereines für Heimatschutz in Tirol vor dem Verfalle gerettet und sein Altarbild, das den so jäh unterbrochenen Wallfahrtszug darstellt, durch Professor F. Burger ausgebessert und aufgefrischt worden..."




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