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Krieg und Frieden im Mittelalter





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Sense, Partisane, Morgenstern und Hellebarde
Im Wesentlichen kam es im Außerfern und dem benachbarten Allgäu im Laufe des Mittelalters nur selten zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Und wenn doch, handelte es sich meist nur um kleinere Scharmützel oder allenfalls Kleinkriege. Doch waren die Leidtragenden bei einem Gefecht in jedem Fall in erster Linie die wehrlosen, unschuldigen Landleute - also die Zivilbevölkerung eines umkämpften Landstrichs. Die bevorzugte Kriegsführung im 14. und 15. Jahrhundert bezweckte weniger die Vernichtung - dazu fehlten häufig die Mittel - als vielmehr die Beschädigung des Feindes. Man strebte nach Verheerung des Landes durch Niederbrennen der Orte und Höfe und im besten Fall nach Gefangennahme der Bewohner derselben.

Ein gängiges Mittel zum Schutz von Territorien war die Einfriedung durch Verhaue und aufgeschütteten Wällen, den sogenannten Letzen. Ein solches Letzen finden wir im Außerfern noch heute in den Flurnamen Ober- und Unterletzen bei Pflach.

Für das Allgäu ist nur ein größeres Treffen überliefert, welches am Buchenberg südwestlich von Kempten statt fand.





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