Samstag - 14. Dez. 2019


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Die Burg im Gefecht




Mange oder Blide - Katapultgeschütz
Mange oder auch Blide
Katapultgeschütz
Mit dem Bau von ersten Burgen im 11. und 12. Jahrhundert entwickelte sich damit auch die Kriegsführung weiter. Man versuchte die schützenden Mauern einer Burg durch Unterminierung zu umgehen oder einstürzen zu lassen. Mit technischen Hilfsmitteln wie dem Widder (Ramm- oder auch Sturmbock) oder den sogenannten Mangen - oder auch Bliden - (Katapultgeschütze) konnten die Mauern zerstört werden oder man versuchte mit beweglichen Holztürmen, welche mit Fallbrücken ausgestattet waren, eigene Leute in das Innere der Burg zu bringen, damit diese die Tore für die draußen wartenden Krieger öffneten.

Die Belagerten hingegen konnten sich mit Wurfgeschossen wehren, welche sie von den Burgzinnen hinab schleuderten. Oder sie gossen heißes Wasser hinab, manchmal auch Pech, welches über eigens in das Gemäuer eingelassene Ausnehmungen - sogenannte Pechnasen - auf die Angreifer geschüttet wurde. Häufig wurden auch jeglicher Unrat, sowie Fäkalien über die Burgmauer hinab geworfen um den Gegner zu demoralisieren. Selbst Bienenstöcke flogen auch schon einmal darüber hinweg.





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